Störgeräusche führen nicht nur in der Premium-Klasse schnell zu einer Negativbewertung des Fahrzeugs durch die Kunden. Diese erwarten ein adäquates akustisches Klima im Fahrzeug und sind diesbezüglich zunehmend anspruchsvoll.
Aus diesem Grund müssen beispielsweise ratternde Scheibenwischer und das Klappern, Knarzen oder Quietschen von Bauteilen unbedingt vermieden werden. Auch Bedien- und Funktionsgeräusche müssen so gestaltet sein, dass sie dem Kundenwunsch möglichst gut entsprechen.
Störgeräusche können messtechnisch untersucht werden. Zu diesem Zweck kann zum Beispiel der servohydraulische 4-Stempel-Prüfstand zur Anregung des Fahrzeugs herangezogen werden, für die Untersuchung von Funktions- und Betätigungsgeräuschen eignet sich besonders der reflexionsarme Schallmessraum. Außerdem können diese Geräusche auch mit Simulationsmethoden berechnet werden. Je nach Störgeräusch müssen hier strukturakustische oder aeroakustische Methoden angewendet werden.
