Die vom FKFS für die Wärmebilanzierung von Motoren entwickelten Wärmestrommesseinheiten (WME) dienen der Messung von Wärmeströmen in flüssigen Medien.
Am WME-Eingang (Motoraustritt) befindet sich eine Temperaturmesstasche. Das zu messende Medium strömt dann weiter in ein Konditioniersystem. Nach der Konditionierung wird in der WME der Massendurchfluss gemessen. Am WME-Ausgang (Motoreintritt) befindet sich wieder eine Temperaturmesstasche.
In den Temperaturmesstaschen sind jeweils sieben Thermoelemente appliziert. Eins davon misst die Absoluttemperatur. Die übrigen sechs Thermoelemente der Eingangs-Temperaturmesstasche sind mit den sechs Thermoelementen der Ausgangs-Temperaturmesstasche so verschaltet, dass die sechsfache Temperaturdifferenz gemessen wird.
Der oben beschriebene Aufbau gilt für die LLK-Kühlwasser-WME. Die Motorkühlwasser-WME hat zusätzlich noch eine Druckerhöhungspumpe. Bei der Öl-WME wird das Öl keinem Konditioniersystem zugeführt, sondern lediglich über einen Öl/Wasser-Wärmetauscher geführt, an dem sekundärseitig ein Wasser-Konditioniersystem angeschlossen werden kann.