Verschmutzung

Am FKFS werden Verschmutzungseigenschaften von Fahrzeugen untersucht und optimiert. Typische Untersuchungsschwerpunkte liegen bei der Sichtfreihaltung, der Wischerfunktion, dem Wassereintrag in den Motorraum und die Ansaugluft sowie dem Nässefading der Bremse.

 

Verschmutzungsuntersuchungen werden in Abhängigkeit von der Quelle der Verschmutzung in Eigen-und Fremdverschmutzung unterteilt. Unter Fremdverschmutzung wird die Ablagerung von Schmutzpartikeln auf der Fahrzeugoberfläche verstanden, die von anderen Fahrzeugen in die Fahrzeuganströmung gebracht wurden. Die Eigenverschmutzung wird durch Schmutzpartikel verursacht, die durch die Raddrehung des eigenen Fahrzeugs aufgewirbelt wurden.

 

Diese Untersuchungen werden im Thermowindkanal mit Wasser durchgeführt. Zur besseren Visualisierung wird dem Wasser ein spezielles Fluoreszenzmittel beigemischt und mit UV-Licht angeregt. Die zu untersuchenden Regionen am Fahrzeug werden mit Video- und Fotokameras erfasst. Zur Bewertung des Verschmutzungsverhaltens wird das am FKFS entwickelte und patentierte Verfahren DiVeAn© eingesetzt. Dieses Verfahren ermöglicht es, die Verschmutzung der benetzten Fläche durch Bestimmung des Verschmutzungsgrads zu quantifizieren und bietet dadurch eine Möglichkeit zur objektiven Bewertung der Fahrzeugverschmutzung.

 

Neben experimentellen Untersuchungen werden auch Randbedingungen für die numerische Simulation der Verschmutzung bestimmt sowie Methoden für deren Einsatz entwickelt.

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