Windkanal-Interferenzeffekte

Simulation von Interferenzeffekten in CFD

Bei der aerodynamischen Fahrzeugentwicklung muss berücksichtigt werden, dass – aufgrund von windkanalspezifischen Interferenzeffekten – in keinem Windkanal die Strömungssituation auf der Straße vollständig realistisch nachgebildet werden kann. Deshalb zeigen sich beim Vergleich von Windkanal- und Straßenmessungen gewisse Abweichungen. Die hierfür verantwortlichen Interferenzeffekte sind auf verschiedene Randbedingungen im Windkanal zurückzuführen, die unter anderem auch von der Form der Windkanal-Messstrecke beeinflusst werden. Typischerweise werden in geschlossenen Messstrecken zu große und in offenen Messstrecken zu kleine Kräfte gemessen.

 

Interferenzeffekte in offenen Messstrecken

Für Windkanäle mit geschlossener Messstrecke gibt es bereits seit einiger Zeit für die dort auftretenden Interferenzeffekte validierte Korrekturmethoden, die in vielen Windkanälen standardmäßig eingesetzt werden. Im Vergleich hierzu ist die effiziente Anwendung von Korrekturmethoden für Windkanäle mit offener Messstrecke ungleich schwieriger. Die Arbeiten am FKFS zur Entwicklung anwenderfreundlicher Windkanalkorrekturmethoden für offene Messstrecken stellen deshalb einen wichtigen Schwerpunkt der Windkanalforschung dar.

 

Auf Wunsch unserer Kunden können wir zur Korrektur der beschriebenen Windkanal-Interferenzeffekte das etablierte Mercker/Wiedemann-Verfahren bei Messungen im Aeroakustik-Fahrzeugwindkanal und im Modellwindkanal einsetzen.

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