Fahrzeugakustikprüfstände werden in erster Linie zur Untersuchung des Antriebsgeräuschs herangezogen. Meist werden sie als Trommelprüfstände ausgeführt, die jedoch den Nachteil besitzen, dass die zu untersuchenden Geräusche von den Abrollgeräuschen der Reifen auf den Trommeln überlagert werden.
Am FKFS wird daher ein Prüfstand betrieben, bei dem das Drehmoment an den Antriebsachsen über eine Verbindungswelle direkt auf eine Leistungsbremse übertragen wird. Über die Steuerung der Leistungsbremse und die Fahrpedalstellung des Versuchsfahrzeugs kann jeder beliebige Betriebspunkt des Fahrzeugmotors eingestellt werden. Auf diese Weise können bestimmte Geräuschphänomene auf dem Prüfstand gezielter angefahren werden als auf der Straße.
Der Prüfstand eignet sich sowohl für Innen- als auch für Außengeräuschmessungen. Er ist für Personenkraftwagen und leichte Lastkraftwagen geeignet.
Prüfstand | Pmax | Mmax | nmax | Bemerkungen |
[kW] | [Nm] | [min -1] | Optionen | |
Fahrzeugakustikprüfstand | 250 | 250 | 3.500 | (an der Antriebswelle) |
