Virtuelle Realität

Für die Entwicklung von Fahrfunktionen, HMI-Anwendungen und Fahrerassistenz-systemen sind Fahrsimulatoren mit stereoskopischer Rundum-Projektion (3D) besonders geeignet. Der Fahrer sitzt in einem "virtuellen Fahrzeug" und sieht die Innenausstattung, die Bedienelemente und Anzeigen räumlich vor sich. Mittels Head-Tracking wird die Perspektive der Kopfposition in Echtzeit angepasst.

Fahrsimulator mit 3D-Stereografik
Fahrsimulator mit 3D-Stereografik

Weitere Elemente der Virtuellen Realität (VR) sind die Simulation von Fahrgeräuschen und haptische Lenkrad- und Pedalrückwirkungen, die dem Fahrer wichtige Rückmeldungen zum Betriebszustand des Fahrzeugs liefern. Die VR-Umgebung kann in Verbindung mit den FKFS-Entwicklungssimulatoren realisiert oder an kundenspezifische Simulationsanlagen adaptiert werden.

 

Im VR-Simulator können Fahrfunktionen mit optischer, akustischer und haptischer Wirkung subjektiv beurteilt und interaktiv verbessert werden. Die Funktionen sind dabei typischerweise auf einem Prototyp-Steuergerät implementiert. Mit dieser Grundabstimmung im interaktiven Simulator wird in der Regel ein Basisniveau der Fahrbarkeit erreicht, worauf die Feinabstimmung unmittelbar im Fahrversuch fortgesetzt werden kann.

Anwendungsbeispiele sind:

  • Gangwahl-Algorithmus,
  • Hybrid-Koordinator,
  • Start/Stopp sowie
  • ACC (Adaptive Cruise Control).
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