Am vergangenen Wochenende ging die Formula Student Germany in Hockenheim zu Ende. Es starteten mit unserem Rennteam der Universität Stuttgart insgesamt 65 Fahrzeuge in der Kategorie „Combustion“, sowie weitere 35 E-Fahrzeuge und 15 „Driverless“-, also autonom fahrende Rennwagen. Das Rennteam belegte nach einem dramatischen Wettbewerb mit außergewöhnlichen Herausforderungen und bemerkenswertem Kampf in der Gesamtwertung den 3. Platz Overall.
Gleich zu Beginn der dynamischen Wettbewerbe gab es einen kapitalen Motorschaden an unserem Einsatz-Vierzylinder Yamaha-Motor „Gina“, s. Bild, der den sehr zeitkritischen Einbau des Ersatzmotors „Mia“ nach sich zog. Inzwischen war der Acceleration-Test vorbei, ohne dass das Rennteam noch eingreifen konnte und 75 Punkte gingen verloren. Auch mit Mia gab es nach dem Umbau zunächst Probleme, offenbar weil beim ersten Motorschaden Fremdkörper in das Ansaugsystem gelangt waren. Mia wurde in unermüdlicher Arbeit vom Team instand gesetzt und der Wettbewerb konnte schließlich aufgenommen werden.
Am Ende reichte es noch für eine Reihe sehr guter Ergebnisse. Insbesondere im entscheidenden Endurance-Wettbewerb wurde mit 69,06 s vom Rennteam die mit Abstand schnellste Runde aller 115 Fahrzeuge gefahren, und zwar über 0,4 s unter der zweitschnellsten und gar 3 s unter der eigenen Vorjahreszeit. Insgesamt stellte das Rennteam das schnellste Fahrzeug im Feld. Leider fehlte das Accel-Ergebnis.
Hier die Einzelwertungen:
| Cost Report | 41. Platz |
| Business Plan | 2. Platz |
| Design | 2. Platz |
| Acceleration | DNF |
| Skid Pad | 6. Platz |
| Auto Cross | 14. Platz |
| Efficiency | 5. Platz |
| Endurance | 1. Platz |
| Overall | 3. Platz |